Wenn ein Unwetter das Leben durcheinanderbringt

Der Tag, als der Tornado wütete

Er zerschlug Fensterscheiben und Jalousien, verbeulte Autodächer und verkleinerte den Hausrat: Am Sonntag, den 18. August 2019 war in weiten Teilen der Rhein-Main Region Ausnahmezustand angesagt. Die Polizei spricht von einer Windhose im Kreis Offenbach. Die Betroffenen nannten ihn Tornado. Aber welchen Namen man ihm auch geben möchte: Fest steht, dass der Sturm gnadenlos wütete.

Regen, Hagel, Sturm, Donner und Blitz haben vor allem Südosthessen getroffen. Ein Blitz schlug in ein Stellwerk der Bahn in Walldorf. Daraufhin konnten auch viele Züge nicht mehr fahren. Auch viele Flugzeuge waren gezwungen am Boden zu bleiben. Die Orte wurden in Mitleidenschaft gezogen: Allein in Dietzenbach könnten die Sachschäden in die Millionen gehen. Mehr als 20 Personen wurden verletzt. Die Feuerwehr musste - teilweise sogar unter Polizeischutz - Leben retten.  

Was jetzt zu tun ist

Das Ausmaß des Sturms hatten auch die Wetterfrösche kaum so erwartet. Zwischen zerbeulten Autodächern und zerschlagenen Fensterscheiben denkt kaum jemand als erstes an seine Versicherung. Doch gerade sie kann finanziell zum Zünglein an der Waage werden. Damit man die Vorzüge der Versicherungsleistungen allerdings in Anspruch nehmen kann müssen einige Details beachtet werden. Schon ein kleiner Fehler kann jetzt viel Geld kosten.

Wie melde ich den Schaden richtig?

Wer einen Schaden melden muss, sollte die drei goldenen Regeln beachten:

Regel 1

Trotz erster Sorgen und Ängste lautet die Grundregel für die Kommunikation mit der Versicherung „Schnelligkeit“. Dafür bieten Versicherungen die Möglichkeit, online oder telefonisch Kontakt mit den Versicherungsagenten aufzunehmen. Der Dienstleister R+V Versicherungen aus der Genossenschaftlichen Finanzgruppe beispielsweise aus dem deutschen Festnetz kostenlos über die Schadenshotline 0800 533 1111 und das 24 Stunden für 7 Tage die Woche. Natürlich berät als genossenschaftlicher Partner zum Beispiel auch die Volksbank Dreieich eG als Bank vor Ort in allen Filialen, direkt in der Nähe der Betroffenen.

Regel 2

Wichtig ist es, Schäden fotografisch zu dokumentieren. Die Versicherung war schließlich nicht dabei, als der Sturm durch den Ort fegte. Rechnungen, Belege, eine Liste von den zerstörten Dingen – jetzt kann wirklich alles helfen, mit dem einer Versicherung ein klares Bild des Ausmaßes der Zerstörung vermittelt werden kann.

Regel 3

Betroffene sollten auch ihre Schadensminderungspflicht kennen. Das bedeutet, sie sind dazu verpflichtet, weitere Schäden zu verhindern.

Das kann geschehen, indem undichte Scheiben mit Folie bedeckt und undichte Dächer mit einer Plane abgedeckt werden.

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Welche Versicherung ist für was gut?

Wer nicht lange nach den Inhalten der Versicherung kramen möchte, der sollte bereits im Vorfeld wissen, welche Versicherung für welchen Schaden sinnvoll sein könnte. Genau an dieser Stelle gibt es einige Grundregeln, die zu beachten sind:

 

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Hausbesitzer versichern Hausrat- und Wohngebäude oft bei nur einem Versicherungsanbieter in einem Kombi-Paket. So sind Zuständigkeiten im Schadensfall klar geregelt. In einem solchen Bündel können beispielsweise wie bei der R+V Versicherungen neben der Hausratversicherung auch Haftpflicht-, Wohngebäude-, Rechtsschutz- oder Risiko-Unfallversicherung integriert sein.

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Hat schließlich der Sturm einen Baum gefällt und dadurch das eigene Auto beschädigt oder sind Hagelkörner auf das Auto aufgeschlagen, sollte die Kfz-Versicherung angefragt werden.