Volksbanken in Dreieich und Seligenstadt:
Geplante Fusion kommt vorerst nicht

Entscheidung im beiderseitigen Einvernehmen – Zusammenarbeit soll fortgesetzt werden

Der von den Volksbanken in Dreieich und Seligenstadt geplante Zusammenschluß wird vorerst nicht weiter verfolgt. Beide Kreditgenossenschaften haben zugleich Einvernehmen erzielt, weiter eng zusammenzuarbeiten. „Die Partner hatten das Ziel, die Fusionsgespräche zügig zu führen und den Zusammenschluss spätestens im Jahr 2019 abzuschließen“, sagt Jens Prößer, Vorstandsmitglied der Volksbank Dreieich eG: „Nach einer Phase sehr intensiver Gespräche und der zur Vorbereitung der Fusion begonnenen Kooperation hat sich gezeigt, dass wir im von uns angestrebten Zeitfenster nicht zu dem von allen Beteiligten gewünschten Ergebnis kommen können.“ Trotz eines hohen Maßes an Gemeinsamkeit bei den strategischen Zielen für die Verschmelzung habe die Komplexität der organisatorischen und technischen Integration sowie des Zusammenführens der Prozesse den Ausschlag für die jetzt getroffene Entscheidung gegeben.
Oliver Müller aus dem Vorstand der Volksbank Seligenstadt eG ergänzt: „Das geplante Zusammengehen der Volksbank Seligenstadt mit der Volksbank Dreieich war nicht defensiver Natur, um vor allem Kosten zu sparen. Zwei starke Partner wollten zusammen noch besser werden.“ Wo man zukünftig gemeinsam zu Lösungen kommen könne, wolle man diese auch ohne eine Fusion realisieren, um die Leistungsfähigkeit für die Kunden und Mitglieder auszubauen. Die Vorstände beider Häuser danken ausdrücklich „allen, die in beiden Häusern engagiert an dem Projekt mitgewirkt haben. Der Prozess hat gezeigt, wie groß die Bereitschaft der Mitarbeiter ist, sich aktiv einzubringen.“